CNN World widmete dem Zentrum der Islamischen Zivilisation in Usbekistan einen Artikel

Foto der Pressestelle des ZIZ

Auf der Website von CNN World wurde ein Artikel über das Zentrum der Islamischen Zivilisation in Usbekistan veröffentlicht. Darüber berichtet die Pressestelle des ZIZ.

CNN stellt das Projekt als eine bedeutende kulturelle und bildungspolitische Initiative dar, die den Beitrag der Region zur Weltwissenschaft und -kultur demonstrieren und gleichzeitig eine Plattform für den internationalen Dialog bilden soll.

Die Autoren verbinden die Eröffnung des ZIZ mit globalen Herausforderungen – von geopolitischen Konflikten bis hin zu Krisen der kulturellen Identität. Besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass das Gebiet des heutigen Usbekistan historisch an der Kreuzung von Handelswegen und Kulturen lag und lokale Gelehrte wie al-Chwarizmi und Ibn Sina bedeutende Beiträge zur Mathematik, Medizin, Philosophie und wissenschaftlichen Denkweise geleistet haben.

CNN betont, dass es sich nicht nur um ein Museum handelt, sondern um eine hybride Institution, die Ausstellungsflächen mit Forschungsinfrastruktur kombiniert. Der Komplex umfasst Bibliotheken, Archive, Restaurierungs- und Digitalisierungslabore sowie Räume für wissenschaftliche Arbeit und Bildungsprogramme.

Besondere Aufmerksamkeit wird dem Programm zur Rückführung des kulturellen Erbes gewidmet. Offiziellen Angaben zufolge wurden in Zusammenarbeit mit internationalen Auktionshäusern, Museen und privaten Sammlern etwa zweitausend Artefakte und Manuskripte nach Usbekistan zurückgebracht, darunter Materialien im Zusammenhang mit Ibn Sina und al-Biruni, sowie timuridische Miniaturen und andere Beispiele islamischer Kunst. Zu den wichtigsten Exponaten gehören der Usman-Koran – eine der ältesten erhaltenen Abschriften des Korans – und ein Fragment der Kiswa, der Verhüllung der Kaaba.

Der Text enthält auch Bewertungen ausländischer Führungspersönlichkeiten und internationaler Organisationen. Insbesondere wird die Unterstützung des Projekts durch den usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev und positive Kommentare des UN-Generalsekretärs António Guterres hervorgehoben. Ebenfalls erwähnt wird die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem ZIZ und der UN-Allianz der Zivilisationen.

ℹ️ Das Zentrum der islamischen Zivilisation wurde in Taschkent neben dem Komplex Hast-Imam errichtet. Das Gebäude ist im Stil mittelalterlicher Architekturdenkmäler ausgeführt, mit vier Portalen von jeweils 34 Metern Höhe und einer zentralen Kuppel von 65 Metern. Hier sind ein Koran-Saal, ein Konferenzsaal mit 460 Plätzen und ein Museum eingerichtet, dessen Ausstellungen die gesamte Geschichte Usbekistans abdecken – von vorislamischen Zeiten bis zur Gegenwart. Das ZIZ soll zu einer Plattform für das Studium des Erbes der Vorfahren und dessen aktuelle Interpretation in Zusammenarbeit mit der Internationalen Islamischen Akademie Usbekistans sowie mit wissenschaftlich-aufklärerischen Zentren auf der ganzen Welt werden.

Alle Materialien zu diesem Thema finden Sie in der Reportage: Eröffnung des Zentrums für islamische Zivilisation in Taschkent.