Das usbekische Staatsunternehmen „Uzbekgidroenergo“ hat Verhandlungen mit einer Reihe chinesischer Konzerne geführt und Vereinbarungen über die Modernisierung von Wasserkraftwerken (WKW) und die Einführung moderner Technologien mit künstlicher Intelligenz (KI) an solchen Anlagen unterzeichnet.
Insbesondere, wie die Pressestelle von „Uzbekgidroenergo“ präzisiert, wird das chinesische Unternehmen TBEA Arbeiten zur Erneuerung von drei Bauwerken durchführen, die zum Kaskadenkomplex der Unteren-Bozsui-Wasserkraftwerke in der Region Taschkent gehören.
Genau dieser Auftragnehmer aus dem Reich der Mitte hat die Ausschreibung gewonnen und wird die Modernisierung der Kraftwerke nach dem Schlüsselfertigprinzip durchführen. Dadurch wird die Gesamtleistung der Anlagen von 27,4 Megawatt auf 32,4 MW steigen, was eine zusätzliche Stromproduktion von 52,8 Millionen kWh ermöglicht. Dadurch werden die Ressourcen für über 21.000 Haushalte gesichert. Zudem kann der Staat jährlich 17 Millionen Kubikmeter Erdgas und mehr als 40.000 Tonnen Kohle einsparen.
Weiterhin wird berichtet, dass Verträge zur Entwicklung der strategischen Zusammenarbeit zwischen dem usbekischen Staatsunternehmen und dem chinesischen Konzern Sinohydro unterzeichnet wurden. Auch in diesem Fall erhielten die ausländischen Energieunternehmen den Auftrag aufgrund eines Sieges in einer offenen Ausschreibung.
Spezialisten aus der VR China werden ein Projekt zur Modernisierung des Kaskadenkomplexes der Shahrixon-Wasserkraftwerke in der usbekischen Region Andijon durchführen. Im Rahmen der Vereinbarung werden Bauarbeiten vollständig ausgeführt, technologische Ausrüstung geliefert und in Betrieb genommen.
Es wird erwartet, dass die Leistung der Anlage anschließend von 7,6 MW auf 16,4 MW steigt, die jährliche Stromerzeugung auf 33 Millionen Kilowattstunden erhöht wird, was den Bedarf von 13.000 Haushalten deckt. Die Einsparungen bei Gas und Kohle werden 11 Millionen Kubikmeter bzw. 27.500 Tonnen betragen.
Die Pressestelle von „Uzbekgidroenergo“ berichtet über weitere Verhandlungen mit Partnern aus China – der China Huaneng Group. Dieser Konzern belegt übrigens weltweit den dritten Platz in der Stromerzeugung und führt in seinem Land.
Im Laufe des Dialogs benannten Vertreter des Reichs der Mitte eine Reihe von Initiativen zur Einführung von KI-Technologien, Digitalisierung von Prozessen und Steigerung der Effizienz im Management von Energieanlagen.Insbesondere geht es um die Umsetzung des Konzepts „intelligente Wasserkraftwerke“, das den breiten Einsatz moderner IT-Lösungen sowie künstlicher Intelligenz vorsieht.
Zu den prioritären Partnerschaftsrichtungen zählen außerdem die kontinuierliche Überwachung im Frühwarnsystem für die Sicherheit von Wasserbauwerken und Dämmen, die vollständige Digitalisierung der Produktionsprozesse in Wasserkraftwerken, die Automatisierung von Managementsystemen und die zentralisierte Leitstandskontrolle der Aktivitäten der Anlagen in Echtzeit.
Die usbekische Seite vereinbarte auch Praktika für Spezialisten in der VR China. Es ist geplant, dass Mitarbeiter von „Uzbekgidroenergo“ fortschrittliche Erfahrungen studieren und ihre Qualifikationen verbessern. Im Rahmen solcher Besuche erhalten sie die Möglichkeit, das auf künstlicher Intelligenz basierende Managementsystem und andere Prozesse praktisch zu betrachten.



