Die Bibliothek des Zentrums der Islamischen Zivilisation wird von über 200 Mitarbeitern betreut

Bibliothek des Zentrums der Islamischen Zivilisation. Foto: Pressestelle des ZIZ

Im Zentrum der Islamischen Zivilisation Usbekistans fand eine Mitarbeiterversammlung mit der Direktorin der Nationalbibliothek Usbekistans namens Alisher Navoi, Umida Teshabayeva, statt. Dies berichtet die Pressestelle des Zentrums.

Während des Treffens wurden Fragen zum Design der Bibliothek des Zentrums, zum Automatisierungssystem und zur Bestandserweiterung diskutiert. Es wurden Vorschläge gemacht, zusätzliche 5.000 Bücher zur Geschichte, Kultur und Zivilisation des Landes über offene Auktionen zu erwerben. Derzeit umfasst der Bibliotheksbestand über 30.000 Exemplare.

Die Arbeiten zum Aufbau der Bibliothek dauern an: Es werden eingehende einzigartige Ausgaben platziert und Maßnahmen zur Sicherung der Bücher durchgeführt, insbesondere die Installation von Chips auf Basis der RFID-Technologie.

Umida Teshabayeva betonte, dass die besten Fachleute für die Errichtung der Zentralbibliothek gewonnen wurden. Geplant ist, die Bibliotheksarbeit mit dem Programm Koha zu automatisieren; dabei wird berichtet, dass die Zahl der Mitarbeiter, die in der Bibliothek des Zentrums eingesetzt werden, über 200 Personen betragen wird.

Das Zentrum teilte auch mit, dass die für die Bibliotheksabteilung Verantwortlichen in Kürze eine Präsentation der wissenschaftlich-innovativen Projekte halten werden, die umgesetzt werden sollen.

ℹ️ Das Zentrum der islamischen Zivilisation wurde in Taschkent neben dem Komplex Hast-Imam errichtet. Das Gebäude ist im Stil mittelalterlicher Architekturdenkmäler ausgeführt, mit vier Portalen von jeweils 34 Metern Höhe und einer zentralen Kuppel von 65 Metern. Hier sind ein Koran-Saal, ein Konferenzsaal mit 460 Plätzen und ein Museum eingerichtet, dessen Ausstellungen die gesamte Geschichte Usbekistans abdecken – von vorislamischen Zeiten bis zur Gegenwart. Das ZIZ soll zu einer Plattform für das Studium des Erbes der Vorfahren und dessen aktuelle Interpretation in Zusammenarbeit mit der Internationalen Islamischen Akademie Usbekistans sowie mit wissenschaftlich-aufklärerischen Zentren auf der ganzen Welt werden. Die Eröffnung des Zentrums ist für das Frühjahr 2026 geplant.