Laserausstellung des Zentrums der Islamischen Zivilisation erhält internationale Auszeichnung

Auszeichnung Foto von der Website iccu.uz

Das Unternehmen Sila Sveta hat einen internationalen Preis der Technologiefirma Barco für die Umsetzung der multimedialen Ausstellung „Neues Usbekistan – Fundament einer neuen Renaissance“ im Zentrum der Islamischen Zivilisation in Taschkent erhalten. Dies berichtet die Pressestelle des Zentrums.

Das Projekt wurde als eines der technologisch und künstlerisch ausgereiftesten Beispiele für die Integration moderner visueller Lösungen in einen Kulturraum ausgezeichnet. Die Ausstellung vereint 3D-Mapping, eine immersive Show und digitale Szenografie.

Im Rahmen des Projekts wurden Laserprojektoren von Barco eingesetzt, die hohe Helligkeit, präzise Farbwiedergabe und Bildstabilität gewährleisten. Dadurch verwandelten sich die Fassade und die Innenräume des Zentrums in eine dynamische visuelle Umgebung, die die Geschichte der Region und den Beitrag Usbekistans zur Weltzivilisation widerspiegelt.

Die 25-minütige Inszenierung setzte 47 Beleuchtungsgeräte, etwa 100 kreative und technische Fachkräfte sowie 50 Grafikdesigner ein.

Der zentrale Fokus der Show liegt auf dem intellektuellen Erbe der Region. Durch Projektionen erscheinen in der Ausstellung Bilder von Ibn Sina, al-Chwarizmi, Imam al-Buchari, Amir Temur und Mirzo Ulugbek.

Derzeit wird die Mapping-Show im Testbetrieb am Choresm-Portal des Gebäudes des Zentrums der Islamischen Zivilisation gezeigt.

ℹ️ Das Zentrum der islamischen Zivilisation wurde in Taschkent neben dem Komplex Hast-Imam errichtet. Das Gebäude ist im Stil mittelalterlicher Architekturdenkmäler ausgeführt, mit vier Portalen von jeweils 34 Metern Höhe und einer zentralen Kuppel von 65 Metern. Hier sind ein Koran-Saal, ein Konferenzsaal mit 460 Plätzen und ein Museum eingerichtet, dessen Ausstellungen die gesamte Geschichte Usbekistans abdecken – von vorislamischen Zeiten bis zur Gegenwart. Das ZIZ soll zu einer Plattform für das Studium des Erbes der Vorfahren und dessen aktuelle Interpretation in Zusammenarbeit mit der Internationalen Islamischen Akademie Usbekistans sowie mit wissenschaftlich-aufklärerischen Zentren auf der ganzen Welt werden. Die Eröffnung des Zentrums ist für das Frühjahr 2026 geplant.